VCN ´77 e. V.     Tennis

1988 gegründet mit dem Ziel, Interessierten den boomenden Sport (dank Steffi und Boris) durch Übungsleiterstunden näher zu bringen und als Mitglieder für den VCN'77 zu gewinnen. Jerzy Semkowicz und Karl Marichal vermittelten den ersten Kursteilnehmern auf dem Heddesdorfer Berg die Anfänge des Tennissports. Schon bald sah sich der erste Abteilungsleiter Werner Söller gezwungen freie Spielstunden für die gewonnenen Mitglieder zu organisieren. Man hatte schon einige Unannehmlichkeiten im Vergleich zu den normalen Tennisclubs, bis der gelbe Ball übers Netz flog: Schlüssel abholen, Netzaufbau und Netzabbau, Schlüssel zurückbringen; keine sanitären Anlagen und eine recht großzügige Umzäunung, man konnte sich beim Ballholen, bzw. -suchen schon einige Gedanken über den letzten Fehler machen. Und wer erinnert sich nicht gerne an die tollen Turniere, die wir in der Anfangszeit dort oben gespielt haben. Jeder brachte seinen Gartenstuhl oder seine Liege mit.. es gab zu trinken, es wurde gegrillt, einmal kam auch der Eiswagen bis auf den Platz. Meistens war die Stimmung locker und gut, selten gab es Streit. Oft packten wir unsere Siebensachen erst bei Sonnenuntergang ein und machten uns auf den Heimweg.

1993 verließ uns dann der Werner nach fünf Jahren Richtung Hüllenberg und Ralf Bender (Stellvertreter) und mir wurde die Abteilungsleitung übertragen. Man hat uns bis heute noch nicht verjagt.

In den Wintern wurden Spielzeiten in den Neuwieder Sporthallen organisiert, gespielt haben wir in fast jeder, geblieben ist uns bis heute die Sonnenlandschule. Man muss schon ein paarmal dort spielen um sich an die Verhältnisse zu gewöhnen, dann geht es aber auch ganz gut.

Mit den Jahren wurde natürlich bei manchen auch die Spielstärke besser und damit kam auch der Gedanke an die Medenrunde. Leider haben wir diese Sache am Anfang etwas vernachlässigt und so gingen einige von uns zusätzlich in andere, größere Tennisvereine um am offiziellen Spielbetrieb teilzu- nehmen. Die meisten davon sind aber trotzdem dem VCN'77 treu geblieben. 1996 kam es dann doch zur ersten Herrenmannschaft, die für die Medenrunde meldete. Wir konnten die Pflichtspiele in Andernach auf der alten Anlage des ATC austragen, wir mussten dafür natürlich bezahlen, aber der Preis war o.k. und der Kontakt mit der Fam. Zeidan (Betreiber der Tennisanlage in Andernach) sehr gut. -Zu den Medenspielen möchte ich noch sagen, dass sowohl in der Vergangenheit als auch heute die Kosten dafür die Spieler selbst getragen haben und auch weiterhin tragen werden, sodass unser Vereinsbeitrag nicht damit belastet wurde und wird. -Auch unsere alljährlichen Turniere: Schleifchen- später Hopman- Cup, Vereinspokal, Mixed spielten wir in diesen Jahren in Andernach, bzw. Sportpark Weißenthurm, da die Plätze auf dem Heddesdorfer Berg doch nicht mehr das Richtige waren. Unserem Spaß an den

Turnieren und den Stunden danach war dies alles jedenfalls nicht abträglich.

1998 kam dann der Kontakt nach Gladbach, wo der TUS Gladbach zwei Freiplätze hat, die von seinen Mitgliedern nicht so stark bespielt wurden. Alle Medenspieler des VCN'77 werden zusätzlich Mitglied in Gladbach, die uns dafür ihre Plätze für die Medenrunde und unsere Turniere zur Verfügung stellen, so lautet die Vereinbarung, die auch heute noch Bestand hat. Mittlerweile ist neben der Herrenmannschaft in diesem Jahr eine Herren 40 (Mindestalter 40 Jahre) entstanden, die schon einen großen Anteil aus Gladbacher Mitspielern hat, natürlich sind sie auch im VCN'77. In Gladbach haben wir zusammen eine Tennishütte gebaut, um der Platzanlage eine schönere Atmosphäre zu geben und wir hoffen, dass es beiden Tennis-Abteilungen in der nahen Zukunft zu einem kleinen Aufschwung reicht, denn die boomenden Jahre (keine Steffi und kein Boris mehr) sind im Tennissport vorbei.

Vom sportlichen Erfolg her können wir uns mit dem Volleyball im VCN'77 noch nicht messen, aber aufgestiegen, wieder abgestiegen und erneut eins hoch ist auch schon was, oder?

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass unsere kleine, erst 14jährige Abteilung sich in dieser Form bewährt hat. Wir sind und wir wollen eine Gemeinschaft bleiben, die jeden freundlich aufnehmen wird, die aber auch von jedem ein wenig Initiative und vor allem Mitmachen braucht. Alles Größere ist mit den zur Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln nicht zu machen.

   
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