VCN 77 gegen VSG Saarlouis

VC Neuwied77 - VSG Saarlouis 1:3 (19:25, 27:25, 23:25, 14:25)

Gut 60 Volleyball-Fans erlebten ein rassiges Spiel des VC Neuwied77 gegen die VSG Saarlouis, den Regionalliga-Meister der letzten beiden Jahre, und der VCN77 zeigte trotz der 1:3-Niederlage (19:25, 27:25, 23:25, 14:25) zur Genugtuung seines Trainers Ebi Samankan eine Top-Leistung. Bereits im 1. Satz ließen sich die VCN77-Mädels von den Saarländerinnen, deren Dominanz in der Regionalliga von nur einer Spielerin mit dem Namen Stefanie Höwer geprägt wird, nie ganz abschütteln. Immer wieder wurde ein 4-5-Punkte-Vorsprung der Gäste egalisiert, ehe im Endspurt diese 192 cm große Ausnahmeathletin Melanie Höwer den Sack für die VSG zumachte. Melanie Höwer hat Bundesliga-Format und sie ganz allein  entscheidet die Siege der VSG Saarlouis, die sich trotz wiederholter Meisterschaften leider nicht entscheiden kann aufzusteigen.

Neuwieds Mädels waren nach ihrem Etzbach-Sieg erneut in blendender Verfassung, und jeder fightete aufopferungsvoll für den anderen. Vielleicht kann man die Libera Julia Lederer hervorheben, denn Saarlouis machte konstant sehr gefährliche Aufschläge und Julia stand souverän im Brennpunkt der Ballannahmen. Nachdem die VSG im 2. Satz kein Punktepolster aufbauen konnte, ging der VCN77 bei 20:20 mit 3 Punkten in Front und der Satzgewinn schien zum Greifen nahe. Aber diese Melanie Höwer zerschmetterte diesen Vorsprung wieder und Saarlouis erhielt sogar beim Stand von 25:24 die Chance, auch Satz 2 zu gewinnen. Doch es sollte nicht sein; Neuwied spielte immer öfter gestaffelte Angriffe, bei denen die Netzmitte mit Inga Hammes und Lea Neumann Angriffe antäuschte, um den mächtigen Höwer-Block an sich zu ziehen, so dass Vanessa Rochowiak, Theresa Schmalenbach und Christine Kohl am Außennetz ihre Lücke fanden, um zu punkten. Unter dem frenetischen Jubel der Fans wurde der 27:25-Satzausgleich gefeiert. Nach einer Neuwieder 4:0-Führung im 3. Satz schien kurze Zeit eine Sensation möglich. Aber Stefanie Höwer war leider unterm Strich nicht zu stoppen. ob in der Mitte, am Außennetz oder aus dem Rückraum, sie übersprang die meisten Blockversuche und Ihre Angriffsschläge waren die reinsten Hämmer. Dennoch blieb der VCN77 weiter im Spiel, so dass der 3. Satz erst im letzten Moment entschieden wurde, dieses Mal leider mit 25:23 für Saarlouis. Danach aber war die Widerstandskraft der Neuwiederinnen gebrochen; Konzentrationsfehler schlichen sich ein und mit 25:14 siegte Saarlouis im 4. Satz mit 3:1.

VCN77-Trainer Ebi Samankan setzte alle zu Verfügung stehenden Spielerinnen ein, und zwar: Inga Hammes, Christine Kohl, Hannah Lamby, Julia Lederer, Lea Neumann, Julia Preusse, Jessica Rochowiak, Vanessa Rochowiak, Rebecca Röder und Theresa Schmalenbach.

 

Summa summarum ein rassiges Spiel mit  VCN --->  yes we can :-)

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Schnappschüsse

Aufschlag11
Aufschlag31
Aufschlag41
Julia sprung1
Tine sprung1
Zuschauer21
b_mannschaft21
d_Angriff31
e_Angriff Eva1
g_Angriff Theresa1
h_Ersatz feuert an1
l_Beschwoerung41
n_Corinna sprung1
warten auf den Ball1
zuschauer11

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